Kinnarps

Bürokonzept für ‚New Worker‘

Ausgabe-Nr.: 18/2017

Office-Einrichtung in der neuen Mercer-Niederlassung im Frankfurter Kastor-Tower: Kinnarps stattete jeden Arbeitsplatz mit einem Steh-Sitz-Tisch aus und setzte Schränke als trennende Elemente ein.

Der Büromöbel-Hersteller zeichnete für die Einrichtung der neuen Niederlassung von Mercer im Frankfurter Kastor-Tower verantwortlich. Unter dem Motto ‚Ein Büro für alle‘ soll der Kulturwandel des Beratungs-Unternehmens eingeleitet werden. So ist jeder Arbeitsplatz mit einem Steh-/Sitz-Tisch ausgestattet und in einer Ypsilon-Formation mit maximal fünf Arbeitsgruppen à vier Plätzen angeordnet.

 

„Wir haben uns viele Gedanken zum Megatrend ‚New Work´ gemacht. Flexiblere Strukturen, ein höherer Stellenwert von Zusammenarbeit und Kreativität sowie Wissen und Innovationskraft der Mitarbeiter als Ressource sind Themen, die uns wichtig sind und die neue Bürokonzepte erfordern. Wir wollten weg vom Einzelbüro, hin zu einem Open Space, der mehr Kommunikation ermöglicht“, sagt Andrea Nau, Leiterin des Facility Managements in Deutschland bei MMC (Marsh & McLennan Companies). Der Konzern ist globaler Anbieter von Beratungsleistungen in den Bereichen Risiko, Strategie und Humankapital mit Hauptsitz in New York.

Ziel des Raumkonzepts im Frankfurter Büro war es, optimale Bedingungen für die Arbeitswelt von morgen zu schaffen. Auch wenn die neue Bürofläche mit rund 3.400 Quadratmetern formal ein Großraumbüro ist, verfolgt Mercer ein Leitbild, das sich sowohl in der Raumgestaltung als auch in der Möblierung ausdrückt. Nach der Devise ‚Ein Büro für alle‘ verzichten alle Mitarbeiter bei Mercer auf Einzelbüros. Damit sollen Kulturwandel und Informationsaustausch weiter vorangetrieben werden.

Dem Trend zum Desk Sharing folgte das Unternehmen nicht, stellte jedem Mitarbeiter einen persönlichen Arbeitsplatz zur Verfügung. Auch wurde Wert darauf gelegt, dass Besprechungsräume und Rückzugsorte für jeden gut zu erreichen sind. Teams, die vorher schon zusammen gearbeitet haben, bleiben über kurze Wege verbunden. Eine großzügige Mitarbeiter-Lounge bietet Ruhe und Entspannung für die Mittagspause. Direkt angeschlossen ist ein Activity Room mit einem Tischkicker. Insgesamt stehen 19 Think Tanks sowie fünf Quiet Rooms zur Verfügung. Sie dienen den Mitarbeitern zum Telefonieren, zum vertieften Arbeiten, aber auch zum Entspannen.

Alle Bereiche sind mit Möbeln von Kinnarps gestaltet. Jeder Arbeitsplatz verfügt über einen Steh-/Sitz-Tisch und ist in einer Ypsilon-Formation mit maximal fünf Arbeitsgruppen à vier Plätzen angeordnet. Schränke sind als trennende Elemente eingesetzt. Moderne Technologien, wie flächendeckendes W-Lan und die Grundausstattung mit einem Headset, erhöhen die Mobilität beim Arbeiten im Frankfurter Office. Die Sideboards und Rollcontainer bieten ausreichend Stauraum.

Nau, die für die gesamte Organisation und Planung von Neumöblierung und Umzug verantwortlich war, begründet die Entscheidung im Ausschreibungs-Prozess für Kinnarps mit der Tatsache, dass der Anbieter innerhalb einer Woche die gewünschte Möblierung vorstellte und einen innovativen Vorschlag für den Stauraum im Ypsilon produziert hatte. Auch in der späteren Feinplanung soll dem Beratungs-Unternehmen das große Fachwissen des Herstellers geholfen haben, schnelle Entscheidungen zu den Produkten treffen zu können.

 

 

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