Interstuhl

Thema: Flexible Workspace

Ausgabe-Nr.: 25/2018

Interstuhl-Geschäftsführer Helmut Link: „Unsere Mitarbeiter verstehen sich als Verbündete unserer Fachhandelspartner und planen mit ihnen von der ersten Ideenskizze an die Bürokonzepte von morgen mit.“

Der süddeutsche Büromöbel-Hersteller will auf der diesjährigen Orgatec sein neues Kompetenzfeld ‚Splaces‘ vorstellen. Die Raum-Szenarien verfügen über modulare Sitzmöbel und Raumgliederungs-Systeme, mit denen sich Flächen und Büros ganzheitlich und individuell bespielen lassen sollen. Dabei liegt der Fokus auf Kommunikations-Zonen und Rückzugs-Bereichen.

 

„Viele Bürokonzepte der letzten Jahre waren geprägt von sehr verspielten Innenarchitekturen. Diese Phase ist definitiv vorbei und der Wandel der Arbeitswelt fordert heute jedes Unternehmen, nicht nur Start-ups oder Leuchtturm-Unternehmen der Digitalisierung wie Google und Co. Wir gehen mit unserem neuen Kompetenz-Bereich einen eigenständigen Weg und führen zur Orgatec modulare Sitzmöbel und Raumgliederungs-Systeme ein, mit denen sich Räume ganzheitlich und individuell bespielen lassen“, sagt Helmut Link, Geschäftsführer der Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG in Meßstetten-Tieringen.

Mit neuen Produktlinien innerhalb des Geschäftsfeldes ‚Splaces‘ und im Zusammenspiel mit den bisherigen Sitz-Konzepten besitzt der Anbieter nach eigener Aussage zukünftig vom Bürostuhl über Soft-Seating-Lösungen und raumbildende Wandelemente bis hin zu Beistelltischen und Accessoires das Rüstzeug für eine gesamtheitliche Büroplanung. Link betont, dass alle Entwicklungen des Unternehmens auf dem Grundgedanken basieren, die optimale Lösung für eine Sitzanforderung zu finden. Auf dieser Grundlage sind demnach auch die neuen Produkte für Kommunikations-Zonen oder Rückzugs-Bereiche für konzentriertes Arbeiten entstanden.

Laut dem aktuellen Forschungsprojekt Office 21 des Fraunhofer IAO lässt sich in jüngster Zeit feststellen, dass trotz zunehmender mobiler und digitaler Lösungen, die ein Arbeiten zu jeder Zeit an jedem Platz der Welt ermöglichen, das Büro als Mittelpunkt des Arbeitsalltags wieder in den Vordergrund rückt. Selbst Firmen wie Yahoo, HP oder IBM, die das ortsunabhängige Arbeiten propagiert haben, wünschen sich wieder mehr Präsenz ihrer Mitarbeiter im Büro.

Dahinter steckt die Erkenntnis, dass der persönliche Austausch einer der Treiber für die Entstehung von Kreativität und die Verbreitung neuer Ideen und Innovationen ist. So wichtig Rückzugsorte wie etwa das Home-Office sind, ist es für die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens entscheidend, dass sich die Mitarbeiter regelmäßig und persönlich austauschen.

Daraus leitet sich laut einer Studie von Office 21 ab, dass sich Investitionen in eine gesamtheitliche Bürogestaltung lohnen. Dazu gehören Investitionen in hochwertige Schreibtisch-Arbeitsplätze, aber auch in professionell und ergonomisch gestaltete Kommunikations- und Rückzugszonen. Da dieses Arbeiten meist im Sitzen erfolgt, setzt Interstuhl auf möglichst gesundheitsfördernde Produkte.

Bei den ‚Splaces‘-Lösungen soll innovative Ingenieurskunst mit einer internationalen Ästhetik verschmelzen. Mit dem neuen Bereich will Interstuhl zusammen mit seinen Planungs- und Fachhandelspartnern den Kulturwandel in der Büroplanung begleiten und vorantreiben. „Unsere Mitarbeiter verstehen sich als Verbündete unserer Fachhandelspartner und planen mit ihnen von der ersten Ideenskizze an die Bürokonzepte von morgen mit“, betont Link.

 

 

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