Industrieverband Büro und Arbeitswelt

Neues Online-Planungstool

Ausgabe-Nr.: 17/2020

Verbands-Projektbetreuer Stefan Kokkes: „Der IBA bietet schon seit mehreren Jahren ein Online-Planungstool auf seiner Webseite an. Allerdings haben wir bislang diejenigen, die das Angebot genutzt haben, mit ihren Ideen allein gelassen. Das wollten wir ändern.“

Der Wiesbadener Zusammenschluss (IBA) schaltete jüngst die dritte Generation seiner Büro-Software frei. Mit der Maßnahme richten sich die Branchenvertreter an kleine und mittelständische Unternehmen, die ihre Arbeitsplätze künftig einfacher und schneller planen können. Für den letzten Schliff sollen die in das Projekt eingebundenen Fachhandels-Partner sorgen.

„Der IBA bietet schon seit mehreren Jahren ein Online-Planungstool auf seiner Webseite an. Allerdings haben wir bislang diejenigen, die das Angebot genutzt haben, mit ihren Ideen alleine gelassen. Das wollten wir ändern“, sagt Stefan Kokkes, Projektmanager der Orgatec und federführend bei der Kampagnen-Betreuung auf Seiten des Verbands.

Viele Arbeitsplätze in Deutschland erfüllen laut IBA-Studie 2019/20 nicht die an sie gestellten Anforderungen. Neben geeigneter Ausstattung für die Schreibtisch-Arbeitsplätze fehlen vielerorts passende Bereiche für Teamarbeit und Kommunikation. Zusätzliche Herausforderungen ergeben sich nun aus den notwendigen Schutzmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie.

Mit der neuen Anwendung sollen sich auch ohne Vorkenntnisse Ideen für eine veränderte Arbeitsumgebung in kurzer Zeit visualisieren lassen. Nach Angaben des Verbands können in wenigen Handgriffen Räume geplant und anschließend mit Möbeln ausgestattet werden. Damit dabei die gesamte Bandbreite unterschiedlicher Arbeitsbereiche abgebildet werden kann, umfasst der neue OfficePlaner neben Tischen, Stühlen und Stauraum-Möbeln für den klassischen Büro-Arbeitsplatz auch eine breite Palette von Möbeln für Kommunikationszonen und andere Einrichtungsbereiche.

Grundlage der konfigurierbaren Möbel ist der OFML-Datenstandard, der die Basis für 90 Prozent aller Büro-Einrichtungsplanungen in Deutschland darstellt. Laut Kokkes entsteht dadurch die Möglichkeit, die Anwendung mit weiteren Services zu verbinden. So haben Nutzer künftig die Möglichkeit, die von ihnen erstellte Planung mit wenigen Klicks an ausgewählte Experten weiterzuleiten, Fragen zu stellen und sich beraten zu lassen.

Während der aktuellen Testphase haben die Nutzer der neuen Internetseite die Wahl zwischen sechs Einrichtungs-Spezialisten, an die die Planungen zwecks Weiterverarbeitung auf professioneller Basis übergeben werden können. Mittelfristig verfolgt der Verband das Ziel, den Kreis der beteiligten Fachhandels-Unternehmen deutlich zu erweitern.

 

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