Assmann

Weiter auf Wachstumskurs

Ausgabe-Nr.: 7/2018

Geschäftsführender Gesellschafter Dirk Aßmann: „Deutschland und Europa sind unsere Märkte. Deshalb ist es für unsere Kunden und uns am sinnvollsten, wenn wir hier fertigen.“

Der niedersächsische Büromöbel-Hersteller schloss das Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatzplus von sechs Prozent ab. Durch das Ergebnis sieht sich Geschäftsführer Dirk Aßmann in seinem eingeschlagenen Kurs, basierend auf Innovation und Investition, bestätigt. Denn: Das Unternehmen forcierte in den letzten Jahren Kapitalausgaben für hochmoderne Fertigungsanlagen.

 

Mit einem Umsatz von 114 Millionen Euro in der vergangenen Berichtsperiode liegt Assmann eigenen Aussagen zufolge über dem Branchendurchschnitt und kann einen konstanten Anstieg verbuchen. Insgesamt hat sich der Erlös seit 2009 verdoppelt. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist in 2017 auf über 350 gestiegen, während der Pro-Kopf-Umsatz einen minimalen Rückgang verzeichnet (-> Tabelle 2).

Einer der wichtigsten Bausteine des Erfolges sind laut Aßmann die Investitionen, die  konsequent darauf ausgerichtet sind, die eigenen Stärken kontinuierlich und nachhaltig auszubauen. Diese liegen heute in einer flexiblen Reaktion auf die Anforderungen der Kunden. Das Fundament dafür ist eine der modernsten Büromöbelfertigungen Europas.

Für 2018 sind weitere Investitionen am Standort Melle im Wert von rund 9,7 Millionen Euro vorgesehen

In 2017 investierte der Hersteller erneut. Für die Umstellung der Korpusmöbel-Produktion auf eine halbautomatische Fertigungsanlage wurden sechs Millionen Euro in neue Maschinen angelegt. Die Fertigstellung der Linie ist für April 2018 geplant. Im letzten Geschäftsjahr betrug das gesamte Investitionsvolumen vier Millionen Euro. Für 2018 sind weitere Investitionen am Standort Melle im Wert von rund 9,7 Millionen Euro vorgesehen. Unter anderem will Assmann in den nächsten zwei Jahren ein neues Verwaltungsgebäude bauen und dadurch modernste Arbeitswelten für die eigenen Mitarbeiter schaffen.

Das Familienunternehmen setzt auf effiziente und automatisierte Produktionsanlagen und Abläufe, vornehmlich im Bereich der Rollcontainer- und Korpusmöbel-Fertigung. „Wir gehörten nie zu den Unternehmen, die über eine Auslagerung der Fertigung in sogenannte Niedriglohnländer nachgedacht haben. Deutschland und Europa sind unsere Märkte, deshalb ist es für unsere Kunden und uns am sinnvollsten, wenn wir hier fertigen“, sagt Dirk Aßmann, geschäftsführender Gesellschafter der Assmann Büromöbel GmbH & Co. KG in Melle.

„Wir gehörten nie zu den Unternehmen, die über eine Auslagerung der Fertigung in sogenannte Niedriglohnländer nachgedacht haben.“

In Melle sind im vergangenen Jahr 2.500 Möbelteile pro Tag produziert und ausgeliefert worden. Der größte Absatzmarkt ist Deutschland, die Exportquote liegt relativ konstant bei knapp zehn Prozent. Der Anbieter ist in 30 europäischen Ländern vertreten, wobei Großbritannien den stärksten Markt darstellt. Für Russland wird im Jahr 2018 eine deutliche Steigerung der Absatzzahlen erwartet. Die Marke Assmann Büromöbel ist mit Showrooms in Berlin, Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg sowie in London, Paris, Moskau, St. Petersburg, Neuchâtel und Amsterdam vertreten.

Das erklärte Ziel für die kommenden Jahre ist ein gesundes Wachstum aus eigener Kraft und die Stärkung der Marke. In Deutschland will Assmann seine Marktposition als einer der führenden Büromöbelhersteller ausbauen. Für die europäischen Märkte ist eine kontinuierliche Steigerung der Aktivitäten und Absatzzahlen vorgesehen. In diesem Jahr wird der Hersteller auf der Orgatec sowie auf den europäischen Büromöbel-Fachmessen in London und Paris seine Produkte und Dienstleistungen präsentieren.

 

 

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