A+A Messe 2017

Neue Maßstäbe

Ausgabe-Nr.: 28/2017

Messebesucher auf der 31. A+A in Düsseldorf: 1.931 Aussteller aus 63 Ländern zeigten die neusten Produkte und Services für den persönlichen Schutz und die Realisation gesunderhaltender, sicherer Betriebsabläufe.

Unter dem Motto ‚Der Mensch zählt‘ präsentierte die diesjährige Veranstaltung vom 17. bis 20. Oktober alles rund um den persönlichen Schutz, die betriebliche Sicherheit und die Gesundheit bei der Arbeit. In diesem Jahr war das Angebot mit über 1.900 Ausstellern aus 63 Nationen so groß, dass die A+A erstmalig mehr als 70.000 Quadratmeter Fläche auf dem Düsseldorfer Messegelände belegte.

 

 

„Ein viel diskutiertes Thema auf der diesjährigen A+A war die Digitalisierung, die längst keine Zukunftsmusik mehr ist. Sie hat nahezu alle Lebens- und Arbeitsbereiche durchdrungen – ebenso wie das Internet of Things, das inzwischen Millionen Dinge weltweit miteinander vernetzt. Die Messe wird nicht nur als Bühne für neue Technologien, sondern auch als Brückenschlag zwischen Gegenwart und Zukunft unserer Arbeitswelt global angenommen“, sagt Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH.

Auf der 31. A+A, die im zweijährlichen Turnus stattfindet, zeigten 1.931 Aussteller (2015: 1.887) aus 63 Ländern (2015: 57 Nationen) auf erstmals 70.733 Quadratmetern in neun Messehallen die neusten Produkte und Services für den persönlichen Schutz und die Realisation gesunderhaltender, sicherer Betriebsabläufe. Das Angebot umfasste Corporate Fashion und ergonomische Büromöbel, Schutzausrüstungen, Brandschutz- und Notfallmanagement sowie betriebliche Umweltschutzmaßnahmen. Die Veranstalter verzeichneten an den vier Tagen vom 17.10. bis 20.10.2017 mehr als 67.000 Fachbesucher (in 2015: 65.000 Gäste). Rund 40 Prozent waren internationale Gäste aus über 100 Ländern.

Parallel zur Fachmesse informierte der 35. internationale Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin umfassend über aktuelle Themen und Herausforderungen der Branche. Er wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) organisiert. In den 60 Veranstaltungsreihen ging es um Produktionsarbeit am Standort Deutschland mit älter werdenden Belegschaften, um positive Aspekte der Digitalisierung und um psychische Belastungen mit Fokus auf kleine Unternehmen und deren Arbeitsbedingungen. Begleitet wurde der Kongress von der Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (ISSA).

Im besonderen Fokus der A+A 2017 stand das Thema ‚Zukunft der Arbeit‘, das auf der neuen A+A Highlight Route inszeniert wurde. Quer durch alle Hallen zeigten Aussteller wie Bornack, Honeywell, Uvex oder das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) Highlights zu ‚Smart PSA‘, ‚Digitalisierung der Arbeit‘ und ‚Digitale Anwendungen und Lösungen‘ – von smarten Atem- und Hautschutzprogrammen über rückenschonende Exoskelette und medizinische Wearables bis hin zu einem intelligenten Flottenmanagement, Datenbrillen und sensorgesteuerter Absturzsicherung. Dabei thematisiert wurden auch Aspekte wie die Umgestaltung von Arbeitsprozessen für die alternde Bevölkerung oder die Berücksichtigung der veränderten Ansprüche der jüngeren Generation an die Berufswelt.

In Halle 10 fanden die Fachbesucher mit dem Treffpunkt Sicherheit und Gesundheit das Kompetenzzentrum für Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Im Fokus des benachbarten Bühnenprogrammes Workplace Design & Corporate Health standen die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen und -prozessen im Büro sowie die betriebliche Gesundheitsförderung.

 

 

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