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Kyocera/TA Triumph-Adler

Neue Führungsstruktur

Christopher Rheidt
Christopher Rheidt, President von Kyocera Document Solutions Europe Management:

„Ich bin entschlossen, Innovation, Wachstum und operative Exzellenz in der Region weiter voranzutreiben. Dabei stehen unsere Partner und Kunden auch weiterhin im Mittelpunkt unserer Strategie.“ (Foto: Kyocera)

Mit Wirkung zum 1. April 2026 vollzieht die Kyocera-Gruppe eine signifikante personelle und strukturelle Weichenstellung in der EMEA-Region sowie auf dem deutschen Markt. Der bisherige Geschäftsführer der TA Triumph-Adler GmbH, Christopher Rheidt, wechselt an die Spitze der Europazentrale, während Dietmar Nick, CEO von Kyocera Document Solutions Deutschland, eine markenübergreifende Leitungsfunktion für Deutschland übernimmt, indem er zusätzlich auch die Geschäftsführung der TA-Triumph-Adler-Gruppe verantwortet.
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„Ich bin entschlossen, Innovation, Wachstum und operative Exzellenz in der Region weiter voranzutreiben. Dabei stehen unsere Partner und Kunden auch weiterhin im Mittelpunkt unserer Strategie“, beschreibt Christopher Rheidt die Prioritäten für seinen neuen Job. Rheidt wird von Amstelveen aus die strategische Weiterentwicklung in der EMEA-Region steuern und die Verzahnung mit der globalen Organisation vertiefen.

Seit seinem Eintritt als Chief Operating Officer bei der TA-Triumph-Adler GmbH im Jahr 2012 war Christopher Rheidt zunächst für den gesamten Vertrieb zuständig. Ab 2016 prägte er als Geschäftsführer die strategische Transformation des Unternehmens maßgeblich. Seine internationale Laufbahn innerhalb des Konzerns begann 2019 mit der Berufung in das Board of Directors der Kyocera Document Solutions Europe B.V., gefolgt von der Ernennung zum Executive Vice President im Jahr 2024. Zum 1. April 2026 rückt Christopher Rheidt jetzt zum President von Kyocera Document Solutions Europe Management auf. Er folgt auf Takuya Marubayashi, der eine globale Führungsposition im japanischen Headquarter übernimmt.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und Herausforderung. Das bedeutet aber auch, dass ich mich logischerweise aus der TA komplett zurückziehen muss. Wir brauchen aber trotzdem eine starke und durchsetzungsfähige Geschäftsführung in Deutschland – sowohl bei der TA als auch bei Kyocera – um den Herausforderungen im Markt, die wir ja ohne Frage im Moment haben, vernünftig begegnen zu können“, erklärt Christopher Rheidt.

Die vakante Position in der Geschäftsführung der TA Triumph-Adler-Gruppe wird deshalb intern besetzt: Dietmar Nick, bereits CEO von Kyocera Document Solutions Deutschland, übernimmt diese Rolle zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben. „Ich freue mich sehr auf meine künftige zusätzliche Rolle bei der TA-Triumph-Adler-Gruppe und ich bin hoch motiviert, den eingeschlagenen Kurs mit dem Führungsteam und den Kolleginnen und Kollegen von TA erfolgreich fortzusetzen“, erklärt der neue TA-Chef.

Seit 2017 steht Dietmar Nick als CEO an der Spitze von Kyocera Document Solutions Deutschland und steuert die Geschäftsaktivitäten in Deutschland sowie Österreich. Seine tiefe Verwurzelung im Unternehmen begann bereits im Jahr 2000, seitdem hat er die Entwicklung der Gruppe in verschiedenen leitenden Vertriebspositionen maßgeblich mitgestaltet.

Dietmar Nick Kyocera

Trotz der Zusammenführung der Leitung unter Dietmar Nick bleiben die Markenidentitäten Kyocera, TA Triumph-Adler und UTAX und die bewährten Organisationsstrukturen als strategische Grundpfeiler bestehen, um den Fokus auf regionales Wachstum und Innovation zu stärken. Nick verfolgt dabei eine präzisere Go-to-Market-Strategie, um den Herausforderungen im schrumpfenden A3- und A4-Hardwaremarkt zu begegnen. Zudem gibt die neue Organisationsstruktur Raum, gemeinsam Geschäftsideen für Managed Services und ICT zu entwickeln.

„Wir orchestrieren die drei Marken künftig gemeinsam unter einer Führung. Damit stellen wir sicher, dass Kyocera, Triumph-Adler und UTAX ihren Platz im Markt – im A3-Umfeld haben wir bereits jetzt einen Marktanteil von über 30 Prozent – halten und idealerweise sogar ausbauen können. Wir sind dann eine Organisation, in der sich Kyocera und UTAX schwerpunktmäßig auf den indirekten Fachhandelsvertrieb sowie die Distribution und TA Triumph-Adler sich primär auf das Direktgeschäft und spezialisierte Consultancy-Dienstleistungen fokussiert. Eine einheitliche Führung hilft dabei, die Vorteile, die sich daraus ergeben, effektiv umzusetzen“, zeigt sich Nick zuversichtlich.

Ein zentraler Aspekt der Neuausrichtung ist auch die Auflösung interner Konkurrenzsituationen. Durch die gemeinsame Führung sollen Berührungsängste zwischen den Partnern und dem TA-Servicenetzwerk abgebaut werden. Kyocera-Partner sollen künftig leichteren Zugriff auf das bundesweite Servicenetzwerk und die Consultancy-Expertise von TA erhalten. Die langjährige Erfahrung und Marktpräsenz von Dietmar Nick sollen als Garant dienen, dass die Trennung zwischen Partner- und Direktgeschäft verlässlich moderiert wird.

Die Kyocera-Gruppe reagiert mit dieser Konsolidierung auf den steigenden Margendruck und den Bedarf an integrierten ICT-Lösungen. Durch die Bündelung der Führungskompetenz in Deutschland und die Beförderung eines erfahrenen lokalen Managers in die Europazentrale verspricht sich das Unternehmen eine agilere Umsetzung seiner Managed-Services-Strategie.

04.03.2026

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